Häufig gefragt: Freizeiten
Im folgenden findest du eine Sammlung der häufigsten Fragen zu unseren Freizeiten und Zeltlagern. Sollte deine Frage hier nicht beantwortet werden, schreibe uns gerne über das Serviceportal.
Bitte beachte, dass die hier dargestellten Informationen eine Auswahl und Vereinfachung sind. Gültig sind immer die aktuellen Reisebedingungen.
Wie melde ich mich an?
Die Anmeldung für die in diesem Prospekt ausgeschriebenen Freizeiten und Zeltlager erfolgt online über die EJW Homepage unter www.ejw.de/freizeiten. Dort besteht auch die Möglichkeit, die geltenden Reisebedingungen und unsere Datenschutzrichtlinie anzuschauen. Solltest du keine Möglichkeit haben, dich oder dein Kind online anzumelden, so melde dich bitte unter 069/9521830 und wir senden dir gerne ein Anmeldeformular per Post zu.
Wann bekomme ich eine Bestätigung?
Wenn deine Anmeldung bei uns eingegangen ist, prüfen wir, ob auf der Freizeit noch Plätze frei sind, die Geschlechterverteilung zu der möglichen Verteilung in den vorhandenen Zimmern passt und ähnliches. Im Anschluss bekommst du eine Bestätigung für die Anmeldung per E-Mail. Sollte es Probleme geben, also die Freizeit zum Beispiel bereits voll belegt sein, oder besondere Wünsche nicht berücksichtigt werden können (zum Beispiel, wenn für zwei Freund*innen, die sich gemeinsam angemeldet haben und nur noch ein Platz frei ist), melden wir uns umgehend per E-Mail oder telefonisch.
Wer kann mitfahren?
Auf unseren Freizeiten sind alle willkommen, die mit den Freizeiten angesprochen werden (Altersgruppe, Pfadfinder*innen o. ä.). Eine Teilnahme ist unabhängig von der Herkunft, der Religionszugehörigkeit oder anderen Kriterien.
Auf unseren Freizeiten kommen verschiedene Menschen zusammen und erleben miteinander eine tolle Zeit. Wir versuchen, auf die jeweiligen Bedürfnisse angemessen einzugehen und bitten darum, uns individuell und frühzeitig zu informieren. Wir sehen es als Bereicherung, dass wir unsere Freizeiten und Veranstaltungen inklusiv gestalten.
Wie läuft die Zahlung?
40 % des Reisepreises werden sofort nach der Bestätigung und der dazugehörigen Rechnung fällig. Die zweite Rechnung wird sechs Wochen vor Beginn der Freizeit fällig.
Was sollte ich zu den Freizeitpreisen wissen? Gibt es Zuschussoptionen?
Insgesamt haben die Reisepreise stark angezogen, dies gilt für Busleistungen, Freizeithäuser, gerade im Süden, Lebensmittel, aber auch viele Programmangebote. Wichtig zu bedenken ist auch, dass es sich bei unseren Preisen um Inclusivepreise handelt, also Fahrt, Essen, Programm und Betreuung enthalten sind. Außerdem fahren unsere Teamer*innen kostenlos mit - auch diese Kosten müssen über die Teilnehmenden-Beiträge finanziert werden. Alle Teamer*innen erhalten keine Bezahlung für ihr ehrenamtliches Engagement.
Für die Bezuschussung von Freizeitplätzen haben wir keinen eigenen Zuschusstopf, können aber auf verschiedene Zuschussmöglichkeiten der jeweiligen Kommunen und Kirchengemeinden zugreifen bzw. den Kontakt vermitteln. In Frankfurt verwalten wir Zuschussmittel der Stadt Frankfurt und können eigenständig über die Bezuschussung entscheiden. Die Bezuschussungsmöglichkeiten für andere Wohnorte sind sehr unterschiedlich, bitte sprecht uns dazu gerne an.
Findet ein Vortreffen/Infotreffen für die Freizeit statt?
Es hat sich bewährt, dass sich Teilnehmende und Team schon einmal vor der Freizeit treffen. Die Erziehungsberechtigten sind dazu auch herzlich eingeladen. Hier können sich alle schon einmal kennenlernen und Fragen gestellt werden. Zum Vortreffen wird mit dem Vorbereitungsbrief eingeladen und es findet in der Regel mindestens drei Wochen vor der Freizeit statt.
Wann und wo fährt unser Bus ab?
In der Regel werden die Abfahrtszeiten und der Ort im Vorbereitungsbrief bekannt gegeben. Manche Busunternehmen können die Uhrzeit erst kurz vor der Fahrt festlegen. In diesen Fällen erhaltet ihr dann noch zusätzlich, kurz vor Abfahrt, die genaue Uhrzeit.
Was ist die Freizeitkarte und wann wird sie versandt?
In der Freizeitkarte werden relevante Informationen abgefragt, die für das Betreuungsteam auf der Freizeit notwendig sind, um eine gute Betreuung zu gewährleisten. Z.B. werden Allergien, Lebensmittelunverträglichkeiten, sowie wichtige Kontaktdaten dort abgefragt. Die Freizeitkarte wird mit dem Vorbereitungsbrief digital an alle Teilnehmenden und Erziehungsberechtigten versandt, alternativ kann sie hier heruntergeladen werden. Diese kann digital ausgefüllt und an die, im Vorbereitungsbrief angegebene Adresse, digital zurückgeschickt werden.
Ich habe mich angemeldet, kann aber nicht mitfahren, was muss ich tun?
Hierzu gibt es eine extra Passage in unseren Reisebedingungen. Grundsätzlich ist eine (schriftliche) Abmeldung jederzeit möglich, hierfür ist aber eine pauschale Entschädigung zu zahlen, um die bereits entstandenen Kosten auf unserer Seite zu begleichen. Bei Abmeldungen gibt es hier immer wieder Rückfragen, insbesondere, wenn keine Reiserücktrittskostenversicherung abgeschlossen wurde. Um nicht auf den Kosten sitzen zu bleiben, wenn Teilnehmende krank werden, empfehlen wir daher dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung, die ihr bereits mit der Anmeldung abschließen könnt.
Welche weiteren Bedingungen gibt es? Die ausführlichen Reisebedingungen findet ihr hier: www.ejw.de/service/reisebedingungen/
Welche Erfahrungen hat das EJW bisher mit Freizeiten und Zeltlagern?
Das EJW organisiert seit mehr als 100 Jahren Freizeiten und Zeltlager für Kinder und Jugendliche. Zurzeit bieten wir jährlich rund 30 Maßnahmen mit unterschiedlicher Ausrichtung an und ungefähr 800 Kinder und Jugendliche fahren jedes Jahr mit uns quer durch Europa.
Immer wieder nehmen wir neue Ziele auf und verändern Organisationsabläufe, damit wir zeitgemäß sind und bleiben.
Unsere Erfahrung ist, dass nahezu alle Kinder und Jugendliche begeistert von unseren Freizeiten und Zeltlagern zurückkehren und gerne wieder dabei sind. Gleichzeitig werden sie um tolle Erfahrungen mit anderen Menschen an vielfältigen Orten bereichert.
Wir sehen unsere Arbeit auch als Teil von nonformaler Bildung, die die Kinder und Jugendliche fit macht fürs Leben, ihre Selbstständigkeit fördert, ihnen Mut macht, sich auf Neues einzulassen und ihre Persönlichkeit wachsen lässt.
Was tut ihr, damit ich mich auf der Freizeit wohl fühle?
Junge Menschen in Kontakt zu bringen ist das Wichtigste, was unsere Freizeiten so beliebt macht. Es ist uns wichtig, dass alle auf der Freizeit in verschiedenen Gruppen miteinander kooperieren, sich treffen und austauschen. Dazu bilden wir in den ersten Tagen immer wieder neue Kleingruppen, sorgen für ein gutes Kennenlernen und vernetzen euch miteinander. Auch wenn es bei der Abfahrt manchmal so aussieht, als würden Manche mit ihren Freund*innen reisen. Dies ist auf der Freizeit nicht entscheidend und im Laufe der ersten Tage bilden sich immer neue Beziehungen, Freundschaften und Kleingruppen.
Wie läuft so eine Freizeit eigentlich ab? Welche Rolle spielen Glaubensinhalte?
Unsere Freizeiten und Zeltlager leben von tollen Orten, aber insbesondere von der Gemeinschaftserfahrung. Den Zusammenhalt auf einer Freizeit überlassen wir nicht dem Zufall, sondern uns liegt sehr daran, die Gruppe gut miteinander zu vernetzen, zu gewährleisten, dass sich alle gut kennen lernen und zu einer Gemeinschaft wachsen. Hierzu bieten wir in den ersten Tagen diverse Kennenlern- und Kleingruppenmöglichkeiten an. So kommt es, dass viele junge Menschen zuerst von der tollen Gemeinschaft erzählen, die sie auf unseren Freizeiten erlebt haben.
Vor Ort besteht unser Programm aus den gemeinsamen Mahlzeiten, einem gemeinsamen Morgenbeginn und Tagesabschluss bzw. einer Abendandacht.
Je nach Schwerpunkt der Freizeit finden unterschiedliche Programmpunkte statt. Teil unserer Freizeiten sind immer Abendprogramme, Ausflüge, Sport und Spiel- und Kreativangebote.
Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, dass eine Tagesstruktur und Programmangebote vorhanden sind, damit keine Langeweile aufkommt und immer wieder neue Kontakte geknüpft werden.
Zu unseren Freizeiten und Zeltlagern gehört auch, dass die Teilnehmenden an verschiedenen Stellen mithelfen. Hierzu gibt es meistens unterschiedliche Dienstgruppen, die den Tisch decken, für Ordnung sorgen und zum Teil auch das Geschirr spülen.
Als Glaubensangebote gehören Morgen- und Abendlob und auch Gesprächsgruppen dazu. Diese sind offen für alle und es geht uns darum, über Glauben und das, was im Leben trägt, ins Gespräch zu kommen. Dabei sind wir offen für alle Ansichten und freuen uns über vielfältige Diskussionen und Sichtweisen.
Wer ist noch dabei?
Die Teilnehmenden kommen aus vielen unterschiedlichen Orten, fast allesamt aus dem Rhein-Main-Gebiet, ungefähr 60-70 % sind mehrfach mit dem EJW auf Freizeit unterwegs. Manche haben eine Anbindung an die EJW Arbeit in den Kirchengemeinden, andere kommen auch aus der weiteren Umgebung und hatten vor der Freizeit nichts mit dem EJW zu tun. Alle verbindet ein gewisser sozialer Gedanke, den es für so eine Gruppenreise braucht, und der Wunsch, etwas Tolles zu erleben, was für das Leben prägt. Dies braucht auch den Mut, an manchen Stellen die eigene Komfortzone zu verlassen, um so zu wachsen.
Wer begleitet die Freizeiten und Zeltlager? Ist mein Kind sicher?
Wir tun alles dafür, damit eure Kinder auf unseren Freizeiten sicher sind! Schulungen zum Kindeswohl, Führungszeugnisse unserer Teamer*innen, Erste-Hilfe-Schulungen, Fahrsicherheitstraining und Vieles andere gehören dazu. Wichtig ist uns, dass alle unsere Teamer*innen sehr gut geschult sind und jede*n einzelne*n im Blick haben. Im Laufe der Jahrzehnte unserer Tätigkeit haben wir viele Sicherheitsstandards für unsere Freizeiten und Zeltlager geschaffen. Ein wichtiger Teil der Aus- und Fortbildungen ist auch unser Kinderschutzkonzept und die Selbstverpflichtung zum Umgang miteinander und zur Verhinderung von (sexueller) Gewalt.
Die Freizeiten und Zeltlager werden von ehrenamtlichen Teams betreut, teilweise unterstützt von hauptamtlichen Pädagog*innen. Die Leitung der Zeltlager und Freizeiten übernehmen ausnahmslos sehr erfahrene ehren- und hauptamtliche Teamer*innen, die von uns ausgewählt werden und meist selbst schon einige Jahre als Teamer*innen mit auf Freizeiten waren.