Wo zwei oder drei… - Kinder und Jugendarbeit in Darmstadt

28.05.2020 |

Das Foto aus der Ehrenamtlichen Runde zeigt wohl eins der meistgeposteten Fotomotive der vergangene Wochen. Über Online-Meeting Plattformen wird sich ausgetauscht.

 „Wo zwei oder drei, in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (MT 18,20)

Als dieser Vers geschrieben wurde, hatte wohl niemand nur ansatzweise an Corona oder auch die Digitalisierung gedacht und doch trifft man sich auch in der digitalen Welt zum betet, redet über Gott und lebt seinen Glauben, teilt seine Erfahrungen und findet neue Wege für Gemeinschaft. Besonders die christlichen Werte treten in Zeiten der Not jedem noch einmal bewusster in Erscheinung.

Der Gemeindesaal geschlossen, alle Gruppestunden und Treffen abgesagt, es ist still geworden in den Darmstäter Gemeinden. Social distancing ist das neue Schlagwort, dass uns seit März begleitet. Dabei ist der Kontakt zu anderen so wichtig, egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene. Gerade in der Kirchengemeinde leben wir davon Gemeinschaft, Glauben und Leben zuteilen sowie dem Zusammenhalt untereinander.

Geschlossen heißt aber nicht, dass in den EJW Gemeinden in Darmstadt das Leben und der Glaube zum Stillstand gekommen wären:

 

DIE EHRENAMTLICHEN

Auch die Ehrenamtlichen Runde hat wieder stattgefunden. Themen wie die Sommerfreizeiten, der Ökumenische Kirchentag im kommenden Jahr und natürlich die aktuelel Situation standen im vordergrund des treffens.

Das Treffen war gut besucht. Ein Vorteil den Corona mit sich bringt, die Anfahrtswege sind nicht vorhanden und zeitlich passen die Termine vielen besser für die Ehrenamtlichen, schließlich gibt es nur wenige alternativen und pflichten.

In Zeiten wie diesen ist besonders der Austausch wichtig, allein die Frage nach dem Befinden oder das erzählen von gemeinsam erlebten sowie das nachvorneschauen und planen von Projekten ist in dieser Zeit noch einmal besonders Wertvoll.

Ebenso betroffen ist in diesem Jahr der Juleica-Ausbildungskurs des EJWs, dessen erst Teil in den Osterferien in Frankreich hätte stattfinden sollen. Zwei darmstädter Mädels hätten mitfahren sollen. Inzwischen gibt es für sie einen alternativen Kursstart im Juni, als online Version. Die Hoffnung bleibt bestehen, dass ab Herbst die ersten Treffen auch wieder vor Ort mit der Gruppe stattfinden können.

DIE JUGENDKREISE

Auch hier sind aus den persönlichen Treffen, online Treffen geworden. Es wird weiterhin erzählt, gelacht und gespielt. Hierzu stehen verschiedene Online-Spiele-Portale zur Verfügung über die sowohl Brettspiele, wie aber auch Stadt, Land, Fluss oder Montagsmaler gespielt werden können. Ein kommendes Highlight wird sein, zusammen online zu kochen, jeder für sich, aber ende können alle das gleiche Gericht essen.

Natürlich bleibt so manches persöhnliche Gespräch, was sonst zwischen Tür und Angel oder beim kochen statgefunden hätte auf der Strecke und auh die ein oder andere Umarmung fehlt. Dennoch, der kontakt besteht und auch ein Lächeln über den PC kann einem wieder Mut machen, stecken wir doch alle in der gleichen Situation.

GRUPPENSTUNDEN UND FERIENSPIELE

Die Hygieneregeln betreffen auch die Gruppenstunden, wie die Jungschar, die Pfafinder*innen Gruppen, Konfirmandenarbeit und den Kindergottesdienst bzw. Kikimo, so mussten auch diese leider ausfallen. Im Augenblick wird hier geplant, wie kommende Kindergottesdienste aussehen könnten und wie die regelmäßige Gruppenarbeit wieder stattfinden kann. Neben E-Mail, SMS und Whatsapp Kontakt läuft auch hier u.a. bei den Pfadfindern die Gruppenstunde schon online.

 

Die Coronakrise macht das Leben nicht einfacher und es wird auch noch lange dauern, bis wir wieder uneingeschränkt mit Menschen Kontakt haben dürfen, aber sie eröffnet neue Wege, lässt uns kreativ werden und gibt uns die Möglichkeit einmal Wege zu gehen, von denen wir nicht gedacht hätten das sie möglich sind. Und es bleibt dabei egal wie und wo: Wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ist er mitten unter uns.

 

 

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