Schenk doch mal Abenteuer und Erlebnis zu Weihnachten - eine Freizeit oder ein gemeinsames Vater-Kind-Wochenende

13.11.2018 |

Der Link zu den Freizeiten:    https://www.ejw.de/freizeiten/

Der Link zu den Vater - Kind - Wochenenden ( 5 - 9 J.):  bit.ly/2Jf373t

8 - 12 Jahre: bit.ly/2EGzI3C

ab 13 Jahren: bit.ly/2EHTD23

Boxenstopp für Gefühle und Zweisamkeit

Das Vater-Kind-Wochenende  schafft Nähe und neue Erkenntnisse.

Meine erste EJW-Erfahrung im Haus Heliand mit Hans-Conrad Blendermann habe ich meiner Frau zu verdanken. „Das tut Dir und Euch mal ganz gut.“ Mit diesen Worten hatte mich meine Frau damals angemeldet. Oh mein Gott, dachte ich. Ein kirchliches Wochenende für Weicheier, das braucht kein Mensch. Was soll ich sagen, am letzten Tag wollen weder mein Sohn Levi noch ich wieder weg.

Was macht diese tolle Erfahrung aus? Zunächst einmal die herrliche und ruhige Lage direkt am Wald in Oberstedten. Es gibt unendlich viel zu entdecken und Spielgeräte für alle erdenklichen Wünsche. Dazu kommt die überaus sensible und fachlich gute Führung der Gruppe durch einen sehr erfahrenen Leiter, der durch einige junge EJW’ler unterstützt wird, damit die Männer auch mal unter sich sein können. Die Unterkunft ist zweckmäßig, dass Essen ist gut und reichlich, also steht einer guten Erfahrung nichts im Wege.

Genossen habe ich die Auszeit mit meinem Sohn ganz besonders. Mal nur zu zweit ein Stück Holz schnitzen, durch den Wald streifen oder Gedanken austauschen. Im Alltag bleibt dafür nur wenig Zeit. Aber auch den Kindern zuschauen, wie sie unter sich Gemeinschaft und Werte für sich neu entdecken, ist sehr bereichernd. Die Gebete und Gottesdienste kommen natürlich, nicht aufgezwungen und, ja, machen sogar Spaß und Freude, weil jeder einen Teil übernimmt. Eine Fürbitte, ein Anspiel, den Schmuck des Raumes.

Ganz egoistisch inspirieren mich aber auch die Gespräche unter Männern. Mit Fremden redet es sich manchmal leichter über Gefühle, Themen in einer Beziehung, Alltagssorgen und Lebenskrisen. Viele Männer haben ähnliche Themen wie Überlastung und Versagensängste; man ist nicht allein.

Ich gehe jedes Mal mit einer Ruhe, Gelassenheit und konkreten Erkenntnissen nach Hause. Ein paar wenige Dinge, die ich ab heute anders machen will, wie die drei „Regeln der Krise“ oder die „Fünf Sprachen der Liebe“. Und mein Sohn würde heute noch im Wald Stöcke suchen oder den letzten Pass spielen, müssten wir nicht schon wieder Abschied nehmen.

Also, ein Wochenende für „Wikinger“, die auch mal offen und sensibel sein wollen für neue Gedanken. Herz, Bauch und Verstand freuen sich. Wir kommen wieder.

Reinhard Vanhöfen 48 mit Levi 8

« zurück