Planlose Vegetarier singen sich durch Berlin

26.07.2021 |

Nicht nur, dass es direkt im Zug große Verwirrung gab, wer auf welchen Platz sitzen sollte – nein! – es stellte sich auch noch das sonnengelbe Gemeindehaus, in dem wir wohnen sollten, als ein entlegenes Domizil ganz im Süden Berlins heraus. Am Ende einer Linie, die in jeder Ferienzeit mit Schienenersatzverkehr angefahren wird.

Trotzdem konnten wir uns nach einer kurzen Verzögerung gemütlich in unserer neuen Heimat einrichten. Schon im Vorfeld hatten wir festgestellt, dass wir (nahezu) vegetarisch unterwegs sein würden und genossen seitdem zahlreiche vegane und fleischlose selbstgekochte Gerichte: Burger, gefüllte Paprika und eine bunte Reispfanne wurden von unserer 14-köpfigen WG zubereitet. Aber auch außerhalb des Hauses fand einiges an Programm statt: Die Gedenkstätte Hohenschönhausen wurde zwischen zahlreichen Shoppingstunden und einer Kanutour auf der Spree besucht. Und auf den langen Wegen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fielen wir immer wieder durch gute und laute Laune, sowie einigen Gesangseinlagen auf.

Bei uns brechen die letzten Tage an und wir werden die ruhigen Abendandachten, langen Frühstückszeiten und unsere geniale Gruppe bald schon vermissen. Bis dahin sagen wir NEIN zu Mückenstichen, JA zum Sturmstillungsrezept und freuen uns morgen den CSD zu besuchen.

Beste Grüße

Eure Berlin-Großstadt-WG

Leitung: Britta Meyer und René Eisenacher

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