Mein Todestag im Kalender – der Weg zum glücklicheren Leben - EJW Männer-Wochenende

20.08.2018 |

Der evangelische Pfarrer, Journalist und Musiker Heiko Bräuning hat sich im Jahr 2012 zu einem ungewöhnlichen Experiment entschlossen. Was wäre, wenn er am 16. April 2016 sterben würde? Wie würde sich dieses fiktive Todesdatum auf sein Leben auswirken?

Mit dieser Frage habe wir uns auch Mitte August in der EJW Männergruppe im Kloster Engelthal beschäftigt. Letztlich geht es um die Fragen: Was ist in meinem Leben wirklich wichtig? Welche Entscheidungen muss ich treffen und was muss ich noch alles in Ordnung bringen?

Dazu wurden ganz unterschiedliche Antworten in der Männergruppe genannt:

Notfallzettel schreiben, Beziehungen klären, Aufräumen.

Bukett-Liste schreiben, loslaufen soweit die Füße tragen.

Offen darüber reden, die Familie informieren, Zeit für mich einplanen, über mein Leben nachdenken und (hoffentlich) gelassener werden.

Oder die 3 B’s: Beziehung, Beten und Bewegung.

Jesus Christus, Familie / Beziehungen und Freunde, Wertschätzung geben und lieben …

Es wurden auch gute Lebensmottos genannt. Einige davon stehen auch im Neuen Testament: „Prüfet alles und das Gute behaltet“ … oder „ist es möglich, soviel an Euch ist, so habt mit allen Menschen Frieden.“ Oder auch „Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst,“ dieses Zitat wird John F. Kennedy zugesprochen. Oder das kurze Motto „Lieben und Lernen.“

Wir Männer haben am Ende des Wochenendes zwar kein persönliches, fiktives Sterbedatum festgelegt, aber viele gute Anregungen mitgenommen. Die Wichtigsten wollten wir bis Ende des Jahres umsetzen.

Wer sich auch mit diesem spannenden Thema auseinandersetzen möchte, findet Anregungen im Buch von Heiko Bräuning “Mein Deadline-Experiment – Vom fiktiven Sterben zum glücklichen Leben“.

 

Hans-Conrad Blendermann

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