Kraft, Liebe und Besonnenheit - Angedacht Text im Dezember von Julia Pommerening

05.12.2017 |

Kraft, Liebe und Besonnenheit

Das sind die drei Schlagworte des neuen Verspruches der Heliand Mitarbeiterschaft. Jedes Jahr im November, wenn das Herbsttreffen (Jahrestreffen der Heliand Mitarbeiterschaft) ansteht, heißt es für jeden und jede Ehrenamtliche*n, wieder zu überlegen „möchte ich dieses Jahr den Verspruch unterschreiben und damit meine Mitarbeit im EJW für ein weiteres Jahr zusagen“?

Zu Beginn des Verspruches steht der Zuspruch Gottes in Form eines Bibelverses. In der anschließenden Besinnung werden Fragen aufgeworfen, die sich aus dem Bibelvers für die Gestaltung unserer Kinder- und Jugendarbeit ableiten. Abgeschlossen wird der Verspruch mit dem Versprechen, die anvertraute Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, im Vertrauen auf Gottes Hilfe, verantwortlich vor Gott und den Menschen zu leisten.

Die Ehrenamtlichen Mitarbeiter unterschreiben diesen Verspruch jedes Jahr aufs Neue und sagen damit ihr Engagement und ihre Mitgliedschaft im EJW im kommenden Jahr zu.

Da die inhaltliche Auseinandersetzung der Ehrenamtlichen mit dem Verspruch in den letzten Jahren mehr und mehr in den Hintergrund gerückt ist, kam vor ca. zwei Jahren die Idee auf, den Verspruch zu überarbeiten, um einen Verspruch zu schaffen, mit dem sich jede*r Ehrenamtliche wieder stärker identifiziert.

Es wurde eine Vorlage für einen neuen Verspruch, mit einem neuen Bibelvers erarbeitet. Die Idee war hierbei vor allem, dass sich die drei Begriffe aus dem Bibelvers: Kraft, Liebe und Besonnenheit, wie ein roter Faden durch den ganzen Verspruch ziehen. So werden die drei Begriffe im Besinnungsteil aufgegriffen und in Bezug zu unserer ehrenamtlichen Arbeit gesetzt.

Diese Vorlage wurde zunächst in die HMK (Heliand-Mitarbeiterschafts-Konferenz, ein Gremium, dass sich aus Hauptamtlichen und ehrenamtlichen Vertreter*innen aller Ortswerke und Mitarbeitergruppen zusammensetzt) eingebracht und dort intensiv diskutiert und überarbeitet. Der Bibelvers wurde erweitert, Textpassagen inhaltlich ergänzt, gestrichen oder umformuliert und Satzzeichen, Rechtschreibung und formale Aspekte diskutiert. Um möglichst viele Ehrenamtliche an der Entstehung des neuen Verspruches zu beteiligen, ging diese Version des Verspruches anschließend in alle Mitarbeitergruppen und an den EJW Hessen Vorstand. Auch hier gab es überall einen intensiven Austausch und es wurden Änderungswünsche und –Vorschläge erarbeitet. Diese Rückmeldungen wurden dann noch einmal von der HMK aufgegriffen und es wurde eine endgültige Version des Verspruches erarbeitet, die schließlich im September 2017 von der EJW-Leitung beschlossen wurde.

Beim diesjährigen Herbsttreffen wird der Verspruch nun erstmalig von allen Ehrenamtlichen der Mitarbeiterschaft unterschrieben.

Julia Pommerening

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