Helferdienst der Heliand-Pfadfinderschaften auf dem Jugendkirchentag in Weilburg

28.06.2018 |

Mit mehr als 30 Helfer*innen waren wir, die Heliand-Pfadfinderschaften während des Fronleichnamswochenende auf dem Jugendkirchentag (JUKT) die größte Helfergruppe, die bei der Umsetzung des Programms mitgeholfen hat. Dort warteten einige Aufgaben auf uns, die für einen erfolgreichen Ablauf der Aktion sorgten.

Unser Einsatzort, der Festplatz mit dem großen Domzelt, bot dabei einige Herausforderungen für uns, denn dieser stellte den größten Themenpark des JUKT dar. Dort fanden sowohl der Eröffnungs- sowie Abschlussgottesdienst statt, als auch zahlreiche andere Großveranstaltungen innerhalb des Domzeltes. Dabei waren wir einerseits für die Sicherheit und Ordnung während dieser Veranstaltungen zuständig. Viele Besucher mussten zu freien Plätzen gelenkt werden und Gänge für den Notfall freigehalten werden. Andererseits mussten viele Stühle auf- und abgebaut sowie die Hallen für die einzelnen Programmpunkte hergerichtet werden. Doch auch außerhalb der Großveranstaltungen gab es genug zu tun. So gab es eine Vielzahl unterschiedlicher Stationen und Spiele, die sich in dem Themenpark des EJW und CVJM befanden. Von Bungeerun über Hüpfburgen und Ballspielen, die wir Helfer betreuten und in unseren Pausen auch selbst einmal nutzten, bot der Park zahlreiche Attraktionen für die Besucher. Da das Gelände direkt an der Straße mündete, war auch die Verkehrslenkung eine wichtige Aufgabe, um die Besucher sicher von A nach B begleiten zu können. Doch auch die Freizeit kam bei uns nicht zu kurz. Da wir in Schichten arbeiteten, konnten wir die restliche Zeit nutzen, um uns selbst ein Bild von den Themenparks und Veranstaltung des JUKT zu machen und auch die Zeit für ein Nickerchen zu nutzen. Konzerte standen genauso wie Andachten und Mittagsgebete auf der Tagesordnung. Außerdem bot auch die Umgebung des Geländes direkt an der Lahn in Weilburg Potential, um einen ausgiebigen Spaziergang zu unternehmen.

So schön die Umgebung des Themenparks war, so ungewöhnlich waren wir dieses Jahr einquattiert. Angrenzend an das Gelände befand sich ein kleines Tipidorf, das mit festen Betten im Inneren der Zelte ausgestattet war. Dies erlöste uns vom Aufbau eigener Zelte, allerdings stellte es für einige der Helfer*innen auch ein Novum dar, war man sonst doch den Schlaf auf einer Isomatte in einem Klassenzimmer gewohnt. Außerdem konnten wir diese Zelte nicht zu unserem Wunsch verändern. Dies jedoch konnten wir dann an unserem Helferzelt auf dem Gelände ausgleichen und richteten uns dort gemütlich mit Hängematte und Sonnensegel ein, um die Pausen und freien Zeiten bei schönstem Wetter zu genießen.

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